Ein Multichannel-Händler mit sechs Kanälen, 11.140 Lagerplätzen und rund 105 Aufträgen am Tag stand vor der Entscheidung, sein komplettes Warenwirtschaftssystem zu wechseln. Vor dem ersten Handgriff stand die Aufnahme: welche Prozesse hängen am Altsystem, welcher Kanal macht wie viel Umsatz, welche Reihenfolge ist die risikoärmste.
Herausgekommen ist keine Präsentation, sondern eine Arbeitsanweisung. Der Umzug lief danach in dieser Reihenfolge: erst das Lager mit allen Artikeldaten spiegeln, dann den Pick-Prozess beweisen — das Lagerteam musste nichts umsortieren, die Laufwege blieben gleich — und erst danach die Aufträge, den größten Kanal zuletzt.
Anschließend wurden vier Marktplatz-Anbindungen gebaut, für die es am Markt nichts gab: Amazon, OTTO, Kaufland und eBay, jeweils mit Artikel, Bestand, Preis und Auftragsrückweg. Sie liegen getestet vor.
Für den Nachweis selbst heißt das: Wir schätzen keinen Aufwand, wir kennen ihn — aus neun eigenen Modulen und der Fabrik, in der sie gebaut werden.